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Hallescher FC
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Der Hallesche FC, offiziell Hallescher FuĂballclub e. V. und bis 1991 Hallescher FC Chemie, ist ein FuĂballverein aus der sachsen-anhaltischen Stadt Halle an der Saale, der am 26. Januar 1966 durch Ausgliederung der FuĂballsektion aus dem SC Chemie Halle gegrĂźndet wurde. Die Farben des 3.374 Mitglieder (Stand: 2. Juni 2025)cite-ref-mitglieder-1-1[1] zählenden Vereins sind rot und weiĂ.cite-ref-mitglieder-1-2[1]
Der Hallesche FC Chemie spielte von 1965 â mit einer Saison Unterbrechung â bis 1984 sowie zwischen 1987 und 1991 in der DDR-Oberliga, der hĂśchsten Spielklasse im DDR-FuĂball. Der grĂśĂte Erfolg der Hallenser war der dritte Platz in der Saison 1970/71 und die damit verbundene Qualifikation fĂźr den UEFA-Pokal. In der letzten Spielzeit der nunmehr NOFV-Oberliga erreichte man den vierten Tabellenplatz und zog damit ebenfalls in den UEFA-Pokal ein. Nach der deutschen Wiedervereinigung konnte der Hallesche FC nicht mehr an die alten Erfolge anknĂźpfen. Bis auf die Saison 1991/92, in der der Verein, als erster aus Sachsen-Anhalt, in der 2. Bundesliga antrat, spielte man bis 2012 nur unterklassig. In der Saison 2011/12 gelang dem Halleschen FC, ebenfalls als erstem sachsen-anhaltischen Klub, der Aufstieg in die 3. Liga. In diesem Zusammenhang bekam die erste Männermannschaft ab der Saison 2012/13 ein neues Logo. In der Saison 2023/24 stieg der Club von der Saale wieder in die Regionalliga ab.
Contents
⢠Geschichte
⢠Spielstätten
⢠Erfolge
⢠Erste Mannschaft
⢠Trainerstab
⢠FrauenfuĂball
⢠Fanszene
⢠Rivalitäten
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Geschichte
Strukturelle Entwicklung
Die historischen Wurzeln des HFC reichen bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zurßck. Die sowjetische Besatzungsmacht hatte auf der Grundlage der Direktive Nr. 23 des Alliierten Kontrollrats alle Sportvereine auf Dauer verboten und zunächst Sportwettkämpfe nur in engen territorialen Grenzen gestattet. Es entstanden locker organisierte Sportgruppen, in Halle 1946 z. B. die SG Halle-Glaucha. Sie nannte sich 1948 in SG Freiimfelde Halle um. Diese schloss sich 1949 mit anderen Sportgruppen zur ZSG Union Halle zusammen.
Zu dieser Zeit war in der sowjetischen Besatzungszone der Sportbetrieb bereits neu organisiert worden, die Sportgruppen wurden von so genannten Trägerbetrieben ßbernommen und in Betriebssportgemeinschaften (BSG) umgewandelt. Dies geschah fßr die ZSG Union erst später, am 15. Juli 1950 ßbernahm das Energiekombinat West die ZSG in die neue BSG Turbine Halle.
1954 startete die DDR-SportfĂźhrung eine neue Strukturreform und veranlasste die GrĂźndung von Sportklubs als regionale Schwerpunkte. Eine der wesentlichsten StĂźtzen der neuen Sportklubs waren die FuĂballsektionen der Ăśrtlichen Betriebssportgemeinschaften. So sollte auch mit dem SC Chemie Halle-Leuna verfahren werden, die FuĂballsektion der BSG Turbine Halle sollte in den SC eingegliedert werden. Dagegen gab es seitens der Spieler erhebliche Widerstände, erst im Oktober 1954 fanden sich die FuĂballspieler zum Ăbertritt bereit, die FuĂballsektion von Turbine Halle blieb hingegen erhalten.
Parallel zum SC Chemie war in Halle auch noch der SC Wissenschaft Halle gegrĂźndet worden. 1958 wurden beide Sportklubs zum SC Chemie Halle zusammengelegt. 1965 ging eine neue Welle der Umstrukturierung durch den DDR-Sport, die leistungsstärksten FuĂballsektionen wurden aus ihren Sportklubs herausgelĂśst und als FuĂballklubs neu gegrĂźndet. Auf diese Weise wurde am 26. Januar 1966 der Hallesche FC Chemie gegrĂźndet. Als nach der deutschen Wiedervereinigung und den damit verbundenen wirtschaftlichen Veränderungen die finanzielle und logistische UnterstĂźtzung der regionalen Chemieindustrie eingestellt wurde, nannte sich der Klub 1991 in Hallescher FC um.
Sportliche Entwicklung
Vor dem Zweiten Weltkrieg
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Hauptartikel
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FC Wacker Halle
Vor dem Zweiten Weltkrieg war der FC Wacker 1900 Halle zeitweilig einer der stärksten deutschen FuĂballklubs in Mitteldeutschland. In der Saison 1920/21 wurden die Hallenser Mitteldeutscher Meister. In der darauffolgenden Endrunde um die deutsche Meisterschaft erreichte der Klub das Halbfinale, unterlag dort allerdings deutlich dem späteren deutschen Meister, dem 1. FC NĂźrnberg. 1924 kam Wacker Halle bei der mitteldeutschen Meisterschaft in das Finale und unterlag dort der SpVgg 1899 Leipzig. 1928 konnte im Finale um die mitteldeutsche Meisterschaft der Dresdner SC, die kĂźnftig dominierende Mannschaft in Mitteldeutschland, besiegt werden. Im Achtelfinale der deutschen Meisterschaft war dann aber der FC Bayern MĂźnchen Endstation. 1934 gelang mit der Gaumeisterschaft in der neu geschaffenen Gauliga Mitte noch einmal ein groĂer Erfolg. Mannschaften wie der 1. FC NĂźrnberg, Borussia Fulda oder der Dresdner SC waren dann aber in den Spielen um die deutsche Meisterschaft zu stark.
1946 bis 1954
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Hauptartikel
:
Turbine Halle
Die nach dem Zweiten Weltkrieg entstandene SG Freiimfelde Halle stand 1948 im Endspiel um die 1. Ostzonenmeisterschaft, unterlag jedoch der SG Planitz mit 0:1. Ein Jahr später machte es die Nachfolgermannschaft ZSG Union Halle im Endspiel um die 2. Ostzonenmeisterschaft besser. Der ThĂźringer Vertreter Fortuna Erfurt wurde mit 4:1 besiegt. Gleichzeitig hatte sich Halle fĂźr die neue hĂśchste FuĂballklasse Ostdeutschlands, die Oberliga, qualifiziert. In der 1. Oberligasaison 1949/50 belegte die ZSG Union Rang 5. Die im Sommer 1950 gegrĂźndete BSG Turbine Halle rutschte in der Saison 1950/51 auf den sechsten Platz herunter. Dagegen verlief die Spielzeit 1951/52 fĂźr Turbine optimal, mit einem Vierpunkte-Vorsprung vor der SG VP Dresden gewannen die Hallenser die DDR-FuĂballmeisterschaft. Die folgende Saison brachte einen enttäuschenden Abfall auf Rang 13, zwei Punkte vor einem Abstiegsplatz. AnschlieĂend fiel die Mannschaft vĂśllig auseinander, da zahlreiche Spieler infolge der politischen Unruhen im Zusammenhang mit dem Volksaufstand von 1953 in die Bundesrepublik geflĂźchtet waren. Trotzdem konnte sich Turbine auch in der folgenden Spielzeit 1953/54 mit Platz acht in der Oberliga behaupten.
1955 bis 1991
Nach dem Anschluss des GroĂteils der Oberligamannschaft der BSG Turbine Halle an den SC Chemie Halle-Leuna 1954 erfolgte jedoch der Abstieg in die DDR-Liga. Als Zweitligist konnten die Hallenser allerdings den nächsten groĂen Erfolg feiern. 1956 gewann Halle den DDR-FuĂballpokal (FDGB-Pokal) durch ein 2:1 im Finale gegen ZSK Vorwärts KVP Berlin. Zum Spieljahr 1957 kehrte Halle auch in die Oberliga zurĂźck, um zwei Jahre später, nun als SC Chemie Halle, erneut abzusteigen. Nach dem sofortigen Wiederaufstieg konnte sich der Klub immerhin vier Jahre halten. Erfolgreicher als in der Liga war Chemie jedoch erneut im FDGB-Pokal. Nachdem 1960 noch im Halbfinale gegen SC Empor Rostock das Aus gekommen war, konnte die Mannschaft 1962 den Pokal ein zweites Mal gewinnen. Im Finale besiegte Halle den SC Dynamo Berlin mit 3:1. 1963 erreichte die Mannschaft erneut das Pokalhalbfinale gegen Motor Zwickau. 1964/65 musste Chemie jedoch erneut fĂźr ein Jahr in die Zweitklassigkeit.
Dem sofortigen Wiederaufstieg folgte dann die erfolgreichste Phase in der Oberliga, deren grĂśĂter Erfolg der dritte Platz 1970/71 und die damit verbundene Qualifikation fĂźr den UEFA-Pokal war. Nach dem tragischen Aus (siehe unten) im UEFA-Pokal ging es auch in der Liga wieder abwärts. 1973 stand der erneute Abstieg fest, dem jedoch der sofortige Wiederaufstieg folgte. Diesem schlossen sich zehn durchgehende Oberligajahre an, die man zumeist auf einem Platz im Mittelfeld abschloss.
Am Ende der Saison 1983/84 stand der HFC erneut als Absteiger in die DDR-Liga fest. Dort verpasste man in den folgenden beiden Spielzeiten als Zweiter den Aufstieg jeweils knapp, ehe 1987 letztlich die RĂźckkehr in die Oberliga gelang. Durch den vierten Platz in der Spielzeit 1990/91, die beste Platzierung seit 1971, gelang den Hallensern die Qualifikation fĂźr die gesamtdeutsche 2. Bundesliga.
Europapokalbilanz
Chemie Halle spielte erstmals als FDGB-Pokalsieger 1962 im Europapokal mit, scheiterte jedoch in der 1. Runde im Europapokal der Pokalsieger am OFK Belgrad (A 0:2/H 3:3).
Die zweite Europapokalqualifikation gelang nach dem dritten Platz in der DDR-Oberliga 1970/71 zum UEFA-Pokal 1971/72. Nach einem 0:0 im Hinspiel daheim gegen die PSV Eindhoven wurden die Hallenser am Vorabend des RĂźckspiels in einen Hotel-GroĂbrand in Eindhoven verwickelt. Es gelang u. a. den Spielern Klaus Urbanczyk und Erhard Mosert, einigen anderen Hotelgästen das Leben zu retten, wobei sie sich allerdings selbst schwer verletzten. Da zudem der Nachwuchsspieler Wolfgang Hoffmann beim Brand ums Leben kam, zog sich der HFC Chemie aus dem UEFA-Pokal zurĂźck und das RĂźckspiel wurde nicht mehr ausgespielt. Dadurch kam die PSV Eindhoven in die 2. Runde. Ein inoffizielles âRĂźckspielâ wurde im April 2006 ausgetragen, wobei Eindhoven gegen den damaligen Viertligisten in Halle 3:0 gewann.cite-ref-2[2]cite-ref-3[3]
Die dritte und seitdem letzte Europapokalqualifikation gelang 1991 nach dem vierten Platz in der Oberliga Nordost. Als gesamtdeutscher Zweitligist schied Halle gegen Torpedo Moskau in der ersten UEFA-Pokalrunde aus (H 2:1/A 0:3).
| Saison | Wettbewerb | Runde | Gegner | Gesamt | Hin | RĂźck |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1962/63 | Europapokal der Pokalsieger | 1. Runde | Jugoslawien Sozialistische FĂśderative Republik OFK Belgrad | 3:5 | 0:2 (A) | 3:3 (H) |
| 1971/72 | UEFA-Pokal | 1. Runde | Niederlande PSV Eindhoven | 0:0 | 0:0 (H) | nicht ausgetragen |
| 1991/92 | UEFA-Pokal | 1. Runde | Sowjetunion Torpedo Moskau | 2:4 | 2:1 (H) | 0:3 (A) |
Legende:
(H) â Heimspiel, (A) â Auswärtsspiel, (N) â neutraler Platz, (a) â
Auswärtstorregel
, (i. E.) â im
ElfmeterschieĂen
, (n. V.) â nach
Verlängerung
Gesamtbilanz: 5 Spiele, 1 Sieg, 2 Unentschieden, 2 Niederlagen, 5:9 Tore (Tordifferenz â4)
Entwicklung nach 1991
Umbenannt in Hallescher FC, trat das Team zur Saison 1991/92 in der SĂźd-Staffel der 2. Bundesliga an. Auf Grund des Spielmodus während jener Saison gehĂśrte der HFC in der RĂźckrunde zu den sechs Mannschaften, die gegen den Abstieg spielten. Den Wechsel von Spielmacher Dariusz Wosz zum VfL Bochum während der Winterpause konnte das Team jedoch nicht kompensieren, so dass der Klassenerhalt verpasst wurde und der HFC absteigen musste. Nachdem die zum Ziel gesetzte sofortige RĂźckkehr in den ProfifuĂball gescheitert war, setzte in den folgenden Jahren ein kontinuierlicher Niedergang ein: Die Oberligasaison 1993/94 beendete der HFC nur im Mittelfeld und verpasste so die Qualifikation fĂźr die neugeschaffene Regionalliga. Dies hatte im Sommer 1994 einen umfangreichen personellen Aderlass zur Folge (insgesamt 28 Spieler verlieĂen den Verein), so dass die Mannschaft zur Saison 1994/95 zu einem GroĂteil aus A-Junioren bestand. Sieglos und mit nur ganzen drei Punkten auf dem Konto stieg der HFC als abgeschlagener Tabellenletzter in die fĂźnftklassige Verbandsliga ab, wo zumindest die sportliche Talfahrt beendet werden konnte. Zeitweilig bĂźĂte der HFC jedoch seine Vormachtstellung im halleschen FuĂball gegenĂźber dem VfL Halle 1896 ein.
Seit der Saison 2000/01 spielte der HFC acht Jahre lang in der SĂźdstaffel der Oberliga Nordost (Spielklasse 4). Von Juli 2002 bis März 2004 trainierte Dirk Mankowski die Mannschaft. Bei der Neueinteilung des Ligasystems 2008 konnte sich der HFC fĂźr die Regionalliga Nord qualifizieren. Als Liganeuling gelang in der Saison 2008/09 ein ausgezeichneter zweiter Platz hinter Holstein Kiel, wobei der Aufstieg in die 3. Liga erst am letzten Spieltag verpasst wurde. Bemerkenswert ist, dass der HFC während dieser Saison einerseits bis zum 26. Spieltag ungeschlagen war, und andererseits keine einzige Auswärtsniederlage hinnehmen musste. Jene Serie hielt 28 Auswärtsspiele lang: von November 2007 (1:2 gegen VfB Germania Halberstadt am 12. Spieltag der NOFV-Oberliga SĂźd) bis September 2009 (0:1 gegen den FC Oberneuland am 6. Spieltag der Regionalliga Nord). Durch den Gewinn des Sachsen-Anhalt-Pokals (4:3 nach ElfmeterschieĂen gegen den 1. FC Magdeburg am 14. Mai 2008) durfte der HFC in dieser Saison auch am DFB-Pokal teilnehmen, schied aber bereits in der 1. Hauptrunde nach einem 0:5 gegen Hannover 96 aus. In der Saison 2009/10 spielte der HFC ebenfalls lange um den Aufstieg mit, konnte sich aber auf Grund nur mäĂigen Erfolges in den letzten Begegnungen nicht behaupten und belegte am Ende den vierten Platz. Am 16. Mai 2010 entschied der Hallesche FC die 20. Austragung des Landespokals durch einen 3:2-Erfolg Ăźber den Oberligisten VfB Germania Halberstadt fĂźr sich. In der 1. Runde des DFB-Pokals 2010/11 schlug der HFC den Zweitligisten 1. FC Union Berlin mit 1:0. In der 2. Runde unterlag die Mannschaft dem Zweitligisten MSV Duisburg mit 0:3.
Während sich der HFC in der Saison 2010/11 schon frĂźh aus dem Aufstiegsrennen verabschiedete, gelang im Landespokal der vierte Finaleinzug in Folge. Am 17. Mai 2011 hieĂ der Gegner im Dessauer Paul-Greifzu-Stadion die Mannschaft von FC GrĂźn-WeiĂ Piesteritz aus der Verbandsliga Sachsen-Anhalt (6. Liga). Erwartungsgemäà gewann der Hallesche FC das Spiel mit 2:0 und startet durch die erfolgreiche Titelverteidigung wiederum in der 1. Runde des DFB-Pokals 2011/12. Dort musste sich der Hallesche FC nach einem Ăźber lange Zeit ausgeglichenem Spiel schlieĂlich Eintracht Frankfurt mit 0:2 geschlagen geben.
Am letzten Spieltag der Saison 2011/12, nachdem Holstein Kiel der zweiten Mannschaft des VfL Wolfsburg mit 4:1 unterlag, stieg der HFC mit einem 0:0-Unentschieden gegen den letztlich drittplatzierten RB Leipzig in die dritte Liga auf.
Vier Tage später sicherte sich der HFC im FSA-Pokalfinale zum dritten Mal in Folge den Landespokal gegen den Haldenslebener SC vor ca. 2.700 Zuschauern mit 4:0 im Paul-Greifzu-Stadion in Dessau (und damit insgesamt der 6. Landespokal seit der Erstaustragung 1991). Damit zogen sie erneut in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals ein. In der 1. Runde des DFB-Pokal 2012/13 traf der HFC auf den Zweitligisten MSV Duisburg, dem er mit 0:1 unterlag. Somit kam es zu einem wiederholten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften innerhalb von zwei Jahren. In der 2. Runde des DFB-Pokal 2010/11 unterlag die Mannschaft damals dem Zweitligisten MSV Duisburg mit 0:3.
3. Liga (seit 2012)
Die erste Saison in der 3. Liga schloss der Hallesche FC nach einer eher bescheidenen Hinrunde und einer starken RĂźckrunde am letzten Spieltag mit einem 2:1-Heimsieg gegen den 1. FC SaarbrĂźcken letztlich als Tabellenzehnter ab. Dabei konnte jedoch erst am vorletzten Spieltag mit einem 2:2-Unentschieden in der Auswärtspartie bei der 2. Mannschaft von Borussia Dortmund der Klassenerhalt gesichert werden. Die Saison 2013/14 zeigte einen ganz ähnlichen Verlauf: Die Ăźberwiegend aus neuen Spielern zusammengesetzte und später durch zahlreiche Verletzungen dezimierte Mannschaft fand zunächst nicht in den Wettbewerb und stand zum Jahreswechsel auf einem Abstiegsplatz. Nicht zuletzt aufgrund der Wintertransfers von Tim Kruse (defensives Mittelfeld) und Francky Sembolo (Sturm) gelang eine herausragende RĂźckrunde und der sichere Klassenerhalt mit Platz 9 der Tabelle. Die Saison 2014/15 wurde mit Platz 10 abgeschlossen. Zudem gewann der HFC zum siebenten Mal den Landespokal. Am 30. August 2015 wurde Sven KĂśhler nach 8 Jahren beurlaubt. Trainernachfolger von Sven KĂśhler wurde Stefan BĂśger. Im Februar 2016 erklärte BĂśger, dass er zur Saison 2016/17 die neugeschaffene Stelle des Sportdirektors beim HFC Ăźbernehmen wird.cite-ref-4[4] Als Nachfolger fĂźr den Trainerposten wurde Rico Schmitt verpflichtet. Da der HFC zum Ende der 3. FuĂball-Liga 2015/16 in Abstiegsgefahr geriet, trat BĂśger vorzeitig vom Traineramt zurĂźck und wurde durch Schmitt ersetzt.cite-ref-5[5] Unter Schmitt gelang dem HFC mit Platz 13 der Klassenerhalt, zudem wurde mit einem Finalsieg gegen den 1. FC Magdeburg der Landespokaltitel verteidigt. Am 18. Juli 2017 beendete BĂśger seinen bis 2019 laufenden Vertrag als Sportdirektor vorzeitig.cite-ref-6[6]
Zu Beginn der Saison 2018/19 ßbernahm Torsten Ziegner den Verein als Cheftrainer.cite-ref-7[7] Unter ihm wurde die bislang beste Drittligaspielzeit als Vierter abgeschlossen und Halle spielte lang um den Zweitligaaufstieg mit. Im Anschluss an den 25. Spieltag der Saison 2019/20 wurde Ziegner freigestellt. Die Mannschaft hatte sieben der letzten acht Ligaspiele verloren (unter anderem mit 1:6 gegen den FC Bayern Mßnchen II und 3:5 gegen die SpVgg Unterhaching) und war aus der Aufstiegszone bis auf den 13. Platz abgesunken.cite-ref-8[8] Am 25. Februar 2020 wurde bekanntgegeben, dass Ismail Atalan die Nachfolge Ziegners antritt. In den Wochen darauf produzierten die Hallenser im Zuge der Coronakrise Schlagzeilen, da Präsident Jens Rauschenbach infiziert war. Der HFC spricht sich deutlich fßr einen Abbruch der Saison aufgrund der Pandemie aus. Die Saison wurde dennoch fortgesetzt, aber auch unter Atalan konnte die sportliche Talfahrt nicht gestoppt werden. Es folgten teils deutliche Niederlagen gegen direkte Konkurrenten aus der Abstiegszone. Der Deutsch-Kurde wurde am Anfang Juni 2020 nach nur einem Punkt aus fßnf Spielen freigestellt. Als Nachfolger wurde Florian Schnorrenberg vorgestellt, dieser wird vom ehemaligen HFC-Profi Daniel Ziebig unterstßtzt.cite-ref-9[9] Unter Schnorrenberg konnte nach 13 sieglosen Ligaspielen endlich wieder ein Sieg eingefahren werden. Ausgerechnet gegen den SV Waldhof Mannheim, der seit 2018 kein Auswärtsspiel in der Liga verloren hatte, gelang am 31. Spieltag ein 3:0-Heimsieg. Bereits einen Spieltag vor Saisonende wurde der Klassenerhalt erreicht.
Die folgende Saison 2020/21 verlief erneut sehr wechselhaft. Nachdem man im Rßckrundenverlauf erneut in die Abstiegszone gerutscht war, konnte man dank vier Siegen aus den letzten fßnf Ligaspielen dennoch einen sicheren 9. Tabellenplatz erreichen, was das zweitbeste Ergebnis in der Drittliga-Historie des Vereins bedeutete. Mitte Mai 2021 wurde Ralf Minge als neuer Sportdirektor vorgestelltcite-ref-10[10], Ende des Monats erhielt Trainer Schnorrenberg eine Vertragsverlängerung um zwei Jahrecite-ref-11[11].
Nach nur einem Punkt aus den vorangegangenen sechs Ligaspielen wurde Schnorrenberg in der Winterpause der Saison 2021/2022 beurlaubt.cite-ref-12[12] Sein Nachfolger wurde der gebĂźrtige Hallenser AndrĂŠ Meyer, der einen Vertrag bis Juni 2023 unterschrieb.cite-ref-13[13] Mit Meyer konnte die Mannschaft wieder stabilisiert und der Klassenerhalt gesichert werden. Der Einzug in den DFB-Pokal gelang aber erneut nicht, da der Verein im Halbfinale des Landespokals dem FC Einheit Wernigerode unterlag.cite-ref-14[14]
Die Saison 2022/2023 wurde mit einem groĂen personellen Umbruch eingeleitet. Dennoch verlief auch diese Spielzeit nicht zufriedenstellend und der Verein spielte ausschlieĂlich gegen den Abstieg. In der Mitgliederversammlung am 15. Januar 2023 gab Präsident Jens Rauschenbach seinen RĂźcktritt als Vereinspräsident zum Saisonende bekannt.cite-ref-15[15] Nach mehreren schwachen Auftritten und einer empfindlichen Heimniederlage gegen den direkten Konkurrenten FSV Zwickau wurde AndrĂŠ Meyer am 31. Januar 2023 als Trainer freigestellt.cite-ref-16[16] Unter Interimstrainer Jens Kiefer wurden auch die beiden folgenden Ligaspiele verloren, darunter eine historische 1:7-Niederlage gegen Dynamo Dresden, wodurch der Hallesche FC bis auf den letzten Tabellenplatz durchgereicht wurde. Am 12. Februar 2023 wurde Sreto Ristic als neuer Trainer vorgestellt.cite-ref-17[17] Zum 1. April 2023 Ăźbernahm Thomas Sobotzik den Posten als Sportdirektor vom scheidenden Ralf Minge.cite-ref-18[18] Mit Ristic an der Seite zeigte sich das Team stark verbessert und blieb die ersten 10 Spiele unter dem neuen Coach ungeschlagen. Der Klassenerhalt konnte am 37. Spieltag gesichert werden. Am 3. Juni 2023 gewann der HFC durch einen 1:0-Sieg gegen Einheit Wernigerode zum zehnten Mal den Landespokal Sachsen-Anhalt-Pokal.cite-ref-19[19]
Spielstätten
Zuschauerdurchschnitt ab 1990
| Saison | Liga | Heim | Auswärts |
|---|---|---|---|
| 1990/91 | DDR-Oberliga | 6.098 | 4.936 |
| 1991/92 | 2. Bundesliga (SĂźd) | 3.881 | 4.306 |
| 1992/93 | Oberliga NO (Mitte) | 1079 | |
| 1993/94 | Oberliga NO (Mitte) | 811 | |
| 1994/95 | Oberliga NO (SĂźd) | | |
| 1995/96 | Verbandsliga | .0 292 | .0 310 |
| 1996/97 | Verbandsliga | .0 510 | .0 462 |
| 1997/98 | Oberliga NO (SĂźd) | 1.309 | .0 644 |
| 1998/99 | Verbandsliga | .0 836 | .0 890 |
| 1999/2000 | Verbandsliga | 1.006 | .0 763 |
| 2000/01 | Oberliga NO (SĂźd) | 1.890 | 1.542 |
| 2001/02 | Oberliga NO (SĂźd) | 1.555 | 1.412 |
| 2002/03 | Oberliga NO (SĂźd) | 1.517 | 1.352 |
| 2003/04 | Oberliga NO (SĂźd) | 2.180 | 1.739 |
| 2004/05 | Oberliga NO (SĂźd) | 2.120 | 2.028 |
| 2005/06 | Oberliga NO (SĂźd) | 1.483 | 1.413 |
| 2006/07 | Oberliga NO (SĂźd) | 1.219 | 1.461 |
| 2007/08 | Oberliga NO (SĂźd) | 2.022 | 1.578 |
| 2008/09 | Regionalliga (Nord) | 3.060 | 2.415 |
| 2009/10 | Regionalliga (Nord) | 2.897 | 1.832 |
| 2010/11 | Regionalliga (Nord) | 1.601 | 1.728 |
| 2011/12 | Regionalliga (Nord) | 5.941 | 3.279 |
| 2012/13 | 3. Liga | 7.711 | 6.135 |
| 2013/14 | 3. Liga | 8.001 | 5.955 |
| 2014/15 | 3. Liga | 7.242 | 6.180 |
| 2015/16 | 3. Liga | 7.379 | 7.514 |
| 2016/17 | 3. Liga | 6.587 | 5.930 |
| 2017/18 | 3. Liga | 6.108 | n. b. |
| 2018/19 | 3. Liga | 7.732 | n. b. |
| 2019/20 | 3. Liga | 7.888 (vor Corona) 5.812 (Saisonende) | n. b. |
| 2020/21 | 3. Liga | .0 357 | n. b. |
| 2021/22 | 3. Liga | 5.518 | n. b. |
| 2022/23 | 3. Liga | 7.752 | n. b. |
| 2023/24 | 3. Liga | 8.273 | n. b. |
| 2024/25 | Regionalliga Nordost | 7.543 | n. b. |
Seine Heimspiele trug der Hallesche FC bis Sommer 2010 im Kurt-Wabbel-Stadion aus. Da die Spielstätte aufgrund des Neubaus einer reinen FuĂballarena abgerissen wurde, musste der Verein vorĂźbergehend in das Stadion im Bildungszentrum im Hallenser Stadtteil Neustadt ausweichen. Das neue Stadion, das den Namen Leuna-Chemie-Stadion trägt und 15.057 Plätze fasst, wurde auf dem Grund des Kurt-Wabbel-Stadions gebaut, im September 2011 fertiggestellt und dient dem Halleschen FC seit der Saison 2011/12 als Heimstätte.cite-ref-20[20]
Sponsoren und AusrĂźster
Nachdem die erste Mannschaft des Halleschen FC keine Unterstßtzung der regionalen Chemieindustrie mehr erhalten hatte, schloss man im Zuge der Wiedervereinigung erste Sponsorenverträge ab:cite-ref-21[21]
| Saison | AusrĂźster | Hauptsponsor | Branche |
|---|---|---|---|
| 2007/08 â 2014/15 | Masita | Stadtwerke Halle | Energie, Ver- und Entsorgung |
| 2015/16 â 2018/19 | Puma [ 22 ] | Stadtwerke Halle | Energie, Ver- und Entsorgung |
| 2019/20 - 2021/22 | Puma [ 22 ] | Sunmaker [ 23 ] | Sportwetten |
| 2022/23 - 2023/24 | Puma [ 22 ] | Mobilebet [ 24 ] | Sportwetten |
| seit 2024/25 | Patrick | Halloren Schokoladenfabrik AG [ 25 ] | Nahrungsmittelindustrie |
Meisterschaftsplatzierungen
Saisondaten 1966â1970
| Saison | Liga Nr. | Liga | Platz (von) | S | U | N | Tore | Punkte | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1965/66 1 | 1. | DDR-Oberliga | 11 (14) | 0 7 | 0 9 | 10 | 26:33 | 23-29 | |
| 1966/67 | 1. | DDR-Oberliga | 11 (14) | 11 | 0 4 | 11 | 38:41 | 26-26 | |
| 1967/68 | 1. | DDR-Oberliga | 10 (14) | 0 8 | 0 7 | 11 | 32:41 | 23-29 | |
| 1968/69 | 1. | DDR-Oberliga | 11 (14) | 0 6 | 0 6 | 10 | 32:35 | 22-30 | |
| 1969/70 | 1. | DDR-Oberliga | 10 (14) | 0 8 | 0 6 | 12 | 35:34 | 22-30 | |
| 1 Die Angabe beinhaltet auch die Ergebnisse der 1. Halbserie, als der HFC Chemie noch als SC Chemie Halle spielte. | 1 Die Angabe beinhaltet auch die Ergebnisse der 1. Halbserie, als der HFC Chemie noch als SC Chemie Halle spielte. | 1 Die Angabe beinhaltet auch die Ergebnisse der 1. Halbserie, als der HFC Chemie noch als SC Chemie Halle spielte. | 1 Die Angabe beinhaltet auch die Ergebnisse der 1. Halbserie, als der HFC Chemie noch als SC Chemie Halle spielte. | 1 Die Angabe beinhaltet auch die Ergebnisse der 1. Halbserie, als der HFC Chemie noch als SC Chemie Halle spielte. | 1 Die Angabe beinhaltet auch die Ergebnisse der 1. Halbserie, als der HFC Chemie noch als SC Chemie Halle spielte. | 1 Die Angabe beinhaltet auch die Ergebnisse der 1. Halbserie, als der HFC Chemie noch als SC Chemie Halle spielte. | 1 Die Angabe beinhaltet auch die Ergebnisse der 1. Halbserie, als der HFC Chemie noch als SC Chemie Halle spielte. | 1 Die Angabe beinhaltet auch die Ergebnisse der 1. Halbserie, als der HFC Chemie noch als SC Chemie Halle spielte. | 1 Die Angabe beinhaltet auch die Ergebnisse der 1. Halbserie, als der HFC Chemie noch als SC Chemie Halle spielte. |
Saisondaten 1971â1980
| Saison | Liga Nr. | Liga | Platz (von) | S | U | N | Tore | Punkte | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1970/71 | 1. | DDR-Oberliga | 0 3 (14) | 10 | 10 | 0 6 | 35:29 | 30-22 | |
| 1971/72 | 1. | DDR-Oberliga | 0 6 (14) | 10 | 0 7 | 0 9 | 40:44 | 27-25 | |
| 1972/73 | 1. | DDR-Oberliga | 14 (14) | 0 4 | 0 8 | 14 | 35:57 | 16-36 | |
| 1973/74 2 | 2. | DDR-Liga (C) | 0 1 (12) | 19 | 0 3 | 0 0 | 75:17 | 41-3 | |
| 1974/75 | 1. | DDR-Oberliga | 11 (14) | 0 5 | 11 | 10 | 37:49 | 21-31 | |
| 1975/76 | 1. | DDR-Oberliga | 0 8 (14) | 0 9 | 0 7 | 10 | 37:35 | 25-27 | |
| 1976/77 | 1. | DDR-Oberliga | 0 7 (14) | 0 7 | 10 | 0 9 | 34:39 | 24-28 | |
| 1977/78 | 1. | DDR-Oberliga | 0 6 (14) | 11 | 0 8 | 0 7 | 44:34 | 30-22 | |
| 1978/79 | 1. | DDR-Oberliga | 0 6 (14) | 10 | 0 7 | 0 9 | 36:32 | 27-25 | |
| 1979/80 | 1. | DDR-Oberliga | 0 7 (14) | 12 | 0 4 | 10 | 38:37 | 28-24 | |
| 2 Der HFC Chemie belegte in der Aufstiegsrunde Platz 1 (von 5) mit 13-3 Punkten und 12:5 Toren. | 2 Der HFC Chemie belegte in der Aufstiegsrunde Platz 1 (von 5) mit 13-3 Punkten und 12:5 Toren. | 2 Der HFC Chemie belegte in der Aufstiegsrunde Platz 1 (von 5) mit 13-3 Punkten und 12:5 Toren. | 2 Der HFC Chemie belegte in der Aufstiegsrunde Platz 1 (von 5) mit 13-3 Punkten und 12:5 Toren. | 2 Der HFC Chemie belegte in der Aufstiegsrunde Platz 1 (von 5) mit 13-3 Punkten und 12:5 Toren. | 2 Der HFC Chemie belegte in der Aufstiegsrunde Platz 1 (von 5) mit 13-3 Punkten und 12:5 Toren. | 2 Der HFC Chemie belegte in der Aufstiegsrunde Platz 1 (von 5) mit 13-3 Punkten und 12:5 Toren. | 2 Der HFC Chemie belegte in der Aufstiegsrunde Platz 1 (von 5) mit 13-3 Punkten und 12:5 Toren. | 2 Der HFC Chemie belegte in der Aufstiegsrunde Platz 1 (von 5) mit 13-3 Punkten und 12:5 Toren. | 2 Der HFC Chemie belegte in der Aufstiegsrunde Platz 1 (von 5) mit 13-3 Punkten und 12:5 Toren. |
Saisondaten 1981â1990
| Saison | Liga Nr. | Liga | Platz (von) | S | U | N | Tore | Punkte |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1980/81 | 1. | DDR-Oberliga | 0 8 (14) | 11 | 0 3 | 12 | 41:41 | 25-27 |
| 1981/82 | 1. | DDR-Oberliga | 11 (14) | 0 8 | 0 7 | 11 | 28:46 | 23-29 |
| 1982/83 | 1. | DDR-Oberliga | 11 (14) | 0 5 | 0 7 | 14 | 41:53 | 17-35 |
| 1983/84 | 1. | DDR-Oberliga | 14 (14) | 0 1 | 0 9 | 16 | 32:68 | 11-41 |
| 1984/85 | 2. | DDR-Liga (B) | 0 2 (18) | 19 | 11 | 0 4 | 77:30 | 49-19 |
| 1985/86 | 2. | DDR-Liga (B) | 0 2 (18) | 22 | 0 3 | 0 9 | 85:36 | 47-21 |
| 1986/87 | 2. | DDR-Liga (B) | 0 1 (18) | 21 | 11 | 0 2 | 63:28 | 53-15 |
| 1987/88 | 1. | DDR-Oberliga | 0 5 (14) | 0 7 | 12 | 0 7 | 33:33 | 26-26 |
| 1988/89 | 1. | DDR-Oberliga | 0 9 (14) | 0 8 | 0 9 | 0 9 | 36:38 | 25-27 |
| 1989/90 | 1. | DDR-Oberliga | 0 9 (14) | 0 8 | 0 8 | 10 | 38:38 | 24-28 |
Saisondaten 1991â2000
| Saison | Liga Nr. | Liga | Platz (von) | S | U | N | Tore | Punkte | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1990/91 3 | 1. | NOFV-Oberliga | 0 4 (14) | 10 | 0 7 | 0 9 | 40:31 | 29-23 | |
| 1991/92 4 | 2. | 2. Bundesliga (SĂźd) | 11 (12) | 0 7 | 13 | 12 | 35:47 | 27-37 | |
| 1992/93 | 3. | Oberliga Nordost (Mitte) | 0 2 (17) | 21 | 0 5 | 0 6 | 86:36 | 47-17 | |
| 1993/94 | 3. | Oberliga Nordost (Mitte) | 0 9 (16) | 0 9 | 12 | 0 9 | 46:47 | 30-30 | |
| 1994/95 | 4. | Oberliga Nordost (SĂźd) | 16 (16) | 0 0 | 0 3 | 27 | 17:83 | 3-57 | |
| 1995/96 | 5. | Verbandsliga Sachsen-Anhalt | 0 7 (17) | 13 | 10 | 0 9 | 54:39 | 43 | |
| 1996/97 | 5. | Verbandsliga Sachsen-Anhalt | 0 1 (18) | 23 | 0 9 | 0 2 | 74:22 | 78 | |
| 1997/98 5 | 4. | Oberliga Nordost (SĂźd) | 13 (16) | 0 6 | 12 | 12 | 39:47 | 30 | |
| 1998/99 | 5. | Verbandsliga Sachsen-Anhalt | 0 2 (16) | 26 | 0 6 | 0 2 | 82:21 | 84 | |
| 1999/00 | 5. | Verbandsliga Sachsen-Anhalt | 0 1 (18) | 26 | 0 7 | 0 1 | 83:17 | 85 | |
| 3 Der HFC Chemie qualifizierte sich direkt fĂźr die Teilnahme an der 2. Bundesliga . 4 Der HFC belegte in der Abstiegsrunde der Gruppe SĂźd Platz 5 (von 6) mit 7-13 Punkten und 8:15 Toren. 5 Der HFC stieg letztendlich aufgrund der Anzahl der Regionalligaabsteiger, die dem NOFV angehĂśrten, ab. | 3 Der HFC Chemie qualifizierte sich direkt fĂźr die Teilnahme an der 2. Bundesliga . 4 Der HFC belegte in der Abstiegsrunde der Gruppe SĂźd Platz 5 (von 6) mit 7-13 Punkten und 8:15 Toren. 5 Der HFC stieg letztendlich aufgrund der Anzahl der Regionalligaabsteiger, die dem NOFV angehĂśrten, ab. | 3 Der HFC Chemie qualifizierte sich direkt fĂźr die Teilnahme an der 2. Bundesliga . 4 Der HFC belegte in der Abstiegsrunde der Gruppe SĂźd Platz 5 (von 6) mit 7-13 Punkten und 8:15 Toren. 5 Der HFC stieg letztendlich aufgrund der Anzahl der Regionalligaabsteiger, die dem NOFV angehĂśrten, ab. | 3 Der HFC Chemie qualifizierte sich direkt fĂźr die Teilnahme an der 2. Bundesliga . 4 Der HFC belegte in der Abstiegsrunde der Gruppe SĂźd Platz 5 (von 6) mit 7-13 Punkten und 8:15 Toren. 5 Der HFC stieg letztendlich aufgrund der Anzahl der Regionalligaabsteiger, die dem NOFV angehĂśrten, ab. | 3 Der HFC Chemie qualifizierte sich direkt fĂźr die Teilnahme an der 2. Bundesliga . 4 Der HFC belegte in der Abstiegsrunde der Gruppe SĂźd Platz 5 (von 6) mit 7-13 Punkten und 8:15 Toren. 5 Der HFC stieg letztendlich aufgrund der Anzahl der Regionalligaabsteiger, die dem NOFV angehĂśrten, ab. | 3 Der HFC Chemie qualifizierte sich direkt fĂźr die Teilnahme an der 2. Bundesliga . 4 Der HFC belegte in der Abstiegsrunde der Gruppe SĂźd Platz 5 (von 6) mit 7-13 Punkten und 8:15 Toren. 5 Der HFC stieg letztendlich aufgrund der Anzahl der Regionalligaabsteiger, die dem NOFV angehĂśrten, ab. | 3 Der HFC Chemie qualifizierte sich direkt fĂźr die Teilnahme an der 2. Bundesliga . 4 Der HFC belegte in der Abstiegsrunde der Gruppe SĂźd Platz 5 (von 6) mit 7-13 Punkten und 8:15 Toren. 5 Der HFC stieg letztendlich aufgrund der Anzahl der Regionalligaabsteiger, die dem NOFV angehĂśrten, ab. | 3 Der HFC Chemie qualifizierte sich direkt fĂźr die Teilnahme an der 2. Bundesliga . 4 Der HFC belegte in der Abstiegsrunde der Gruppe SĂźd Platz 5 (von 6) mit 7-13 Punkten und 8:15 Toren. 5 Der HFC stieg letztendlich aufgrund der Anzahl der Regionalligaabsteiger, die dem NOFV angehĂśrten, ab. | 3 Der HFC Chemie qualifizierte sich direkt fĂźr die Teilnahme an der 2. Bundesliga . 4 Der HFC belegte in der Abstiegsrunde der Gruppe SĂźd Platz 5 (von 6) mit 7-13 Punkten und 8:15 Toren. 5 Der HFC stieg letztendlich aufgrund der Anzahl der Regionalligaabsteiger, die dem NOFV angehĂśrten, ab. | 3 Der HFC Chemie qualifizierte sich direkt fĂźr die Teilnahme an der 2. Bundesliga . 4 Der HFC belegte in der Abstiegsrunde der Gruppe SĂźd Platz 5 (von 6) mit 7-13 Punkten und 8:15 Toren. 5 Der HFC stieg letztendlich aufgrund der Anzahl der Regionalligaabsteiger, die dem NOFV angehĂśrten, ab. |
Saisondaten 2001â2010
| Saison | Liga Nr. | Liga | Platz (von) | S | U | N | Tore | Punkte | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2000/01 | 4. | Oberliga Nordost (SĂźd) | 10 (18) | 12 | 0 8 | 14 | 45:57 | 44 | |
| 2001/02 | 4. | Oberliga Nordost (SĂźd) | 0 7 (17) | 13 | 0 5 | 14 | 45:29 | 44 | |
| 2002/03 | 4. | Oberliga Nordost (SĂźd) | 0 5 (18) | 15 | 14 | 0 5 | 49:29 | 59 | |
| 2003/04 | 4. | Oberliga Nordost (SĂźd) | 0 4 (16) | 16 | 0 9 | 0 5 | 56:32 | 57 | |
| 2004/05 | 4. | Oberliga Nordost (SĂźd) | 0 4 (18) | 17 | 0 9 | 0 8 | 70:38 | 60 | |
| 2005/06 | 4. | Oberliga Nordost (SĂźd) | 0 4 (16) | 14 | 11 | 0 5 | 46:26 | 53 | |
| 2006/07 | 4. | Oberliga Nordost (SĂźd) | 0 7 (16) | 12 | 0 6 | 12 | 31:30 | 42 | |
| 2007/08 6 | 4. | Oberliga Nordost (SĂźd) | 0 1 (16) | 19 | 0 6 | 0 5 | 50:21 | 60 | |
| 2008/09 | 4. | Regionalliga (Nord) | 0 2 (18) | 19 | 13 | 0 2 | 43:20 | 70 | |
| 2009/10 | 4. | Regionalliga (Nord) | 0 4 (18) | 14 | 14 | 0 6 | 47:25 | 56 | |
| 6 Der HFC qualifizierte sich direkt fĂźr die Teilnahme an der Regionalliga . | 6 Der HFC qualifizierte sich direkt fĂźr die Teilnahme an der Regionalliga . | 6 Der HFC qualifizierte sich direkt fĂźr die Teilnahme an der Regionalliga . | 6 Der HFC qualifizierte sich direkt fĂźr die Teilnahme an der Regionalliga . | 6 Der HFC qualifizierte sich direkt fĂźr die Teilnahme an der Regionalliga . | 6 Der HFC qualifizierte sich direkt fĂźr die Teilnahme an der Regionalliga . | 6 Der HFC qualifizierte sich direkt fĂźr die Teilnahme an der Regionalliga . | 6 Der HFC qualifizierte sich direkt fĂźr die Teilnahme an der Regionalliga . | 6 Der HFC qualifizierte sich direkt fĂźr die Teilnahme an der Regionalliga . | 6 Der HFC qualifizierte sich direkt fĂźr die Teilnahme an der Regionalliga . |
Saisondaten 2011â
0
0
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0
| Saison | Liga Nr. | Liga | Platz (von) | S | U | N | Tore | Punkte |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2010/11 | 4. | Regionalliga (Nord) | 0 5 (18) | 16 | 10 | 0 8 | 51:34 | 58 |
| 2011/12 | 4. | Regionalliga (Nord) | 0 1 (18) | 23 | 0 8 | 0 3 | 53:15 | 77 |
| 2012/13 | 3. | 3. Liga | 10 (20) | 12 | 10 | 16 | 37:50 | 46 |
| 2013/14 | 3. | 3. Liga | 0 9 (20) | 14 | 0 9 | 15 | 50:55 | 51 |
| 2014/15 | 3. | 3. Liga | 10 (20) | 15 | 0 8 | 15 | 51:53 | 53 |
| 2015/16 | 3. | 3. Liga | 13 (20) | 13 | 0 9 | 16 | 48:48 | 48 |
| 2016/17 | 3. | 3. Liga | 13 (20) | 10 | 18 | 10 | 34:39 | 48 |
| 2017/18 | 3. | 3. Liga | 13 (20) | 13 | 10 | 15 | 52:54 | 49 |
| 2018/19 | 3. | 3. Liga | 0 4 (20) | 19 | 0 9 | 10 | 47:34 | 66 |
| 2019/20 | 3. | 3. Liga | 15 (20) | 12 | 10 | 16 | 64:66 | 46 |
| 2020/21 | 3. | 3. Liga | 0 9 (20) | 14 | 10 | 14 | 51:58 | 52 |
| 2021/22 | 3. | 3. Liga | 14 (20) | 10 | 13 | 13 | 46:48 | 43 |
| 2022/23 | 3. | 3. Liga | 16 (20) | 10 | 11 | 17 | 49:60 | 41 |
| 2023/24 | 3. | 3. Liga | 17 (20) | 11 | 0 7 | 20 | 50:68 | 40 |
| 2024/25 | 4. | Regionalliga Nordost | 0 2 (18) | 21 | 0 7 | 0 6 | 56:28 | 70 |
Legende: ďťżâ abgestiegen ďťżâ aufgestiegen
Erfolge
⢠2. Platz in der Ostzonenmeisterschaft: 1948 (als SG Freiimfelde Halle)
⢠3. Platz in der DDR-Oberliga: 1971
⢠4. Platz in der DDR-Oberliga: 1991
⢠Sachsen-Anhalt-Pokalsieger (12Ă): 1994, 2002, 2008, 2010, 2011, 2012, 2015, 2016, 2019, 2023, 2024, 2025
⢠Sachsen-Anhalt-Pokalfinalist (3Ă): 1993, 2009, 2014
Erste Mannschaft
Kader der Saison 2025/26
⢠Stand: 26. November 2025cite-ref-26[26]
| Nr. | Nat. | Spieler | geboren am | im Verein seit | | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Tor | Tor | Tor | Tor | Tor | Tor | Tor |
| 0 1 | Deutschland | Sven MĂźller | 16. Feb. 1996 | 2023 | | |
| 30 | Deutschland | Luca Bendel | 13. Aug. 2003 | 2024 | | |
| 40 | Deutschland | Jean-Marie Plath | 20. Juni 2002 | 2025 | | |
| Abwehr | Abwehr | Abwehr | Abwehr | Abwehr | Abwehr | Abwehr |
| 0 2 | Kasachstan | Robert Berger | 7. Nov. 1996 | 2024 | | |
| 0 4 | Deutschland | Kilian Zaruba | 4. Apr. 2002 | 2024 | | |
| 0 5 | Deutschland | Burim Halili | 28. Apr. 1998 | 2024 | | |
| 0 6 | Deutschland | Jan LĂśhmannsrĂśben | 21. Apr. 1991 | 2024 | | |
| 23 | Deutschland | Marius Hauptmann | 14. Sep. 1999 | 2024 | | |
| 24 | Deutschland | Pascal Schmedemann | 14. Apr. 2000 | 2025 | | |
| 27 | Deutschland | Vin Kastull | 29. Nov. 2004 | 2025 | | |
| 31 | Deutschland | Niklas Landgraf (C) | 1. März 1996 | 2017 | | |
| 34 | Deutschland | Felix Langhammer | 4. Jan. 2006 | 2025 | | |
| Mittelfeld | Mittelfeld | Mittelfeld | Mittelfeld | Mittelfeld | Mittelfeld | Mittelfeld |
| 0 8 | Deutschland | Elias Lorenz | 27. Apr. 2006 | 2023 | | |
| 13 | Deutschland | Niclas Stierlin | 22. Jan. 2000 | 2024 | | |
| 16 | Deutschland | Pierre Weber | 4. Feb. 2004 | 2024 | | |
| 17 | Deutschland | Max Kulke | 10. Nov. 2000 | 2024 | | |
| 20 | Deutschland | Joscha Wosz | 20. Juli 2002 | 2024 | | |
| 25 | Deutschland | Lennard Becker | 13. Dez. 2005 | 2025 | | |
| 44 | Deutschland | Fatlum Elezi | 19. Juli 1998 | 2025 | | |
| Angriff | Angriff | Angriff | Angriff | Angriff | Angriff | Angriff |
| 0 9 | Libanon | Malek Fakhro | 14. Dez. 1997 | 2025 | | |
| 10 | Turkei | Serhat Polat | 13. Feb. 2001 | 2025 | | |
| 11 | Deutschland | Fabrice Hartmann | 2. März 2001 | 2024 | | |
| 14 | Deutschland | Cyrill Akono | 29. Feb. 2000 | 2024 | | |
| 18 | Deutschland | Lucas Ehrlich | 2. März 2004 | 2025 | | |
| 26 | Portugal | Bocar Baro | 25. Juni 1998 | 2025 | | |
| 37 | Deutschland | Luka VujaniÄ | 18. Jan. 2004 | 2024 | | |
| 43 | Deutschland | Julien Damelang | 12. Aug. 2003 | 2025 | | |
Transfers der Saison 2025/26
Stand: 11. August 2025
| Zugänge | Abgänge |
|---|---|
| Sommer 2025 | Sommer 2025 |
| Julien Damelang ( FC Viktoria 1889 Berlin ) Lucas Ehrlich ( FC Augsburg II ) Fatlum Elezi ( Sportfreunde Lotte ) Malek Fakhro ( MSV Duisburg ) Vin Kastull ( SpVgg Greuther Fßrth II ) Felix Langhammer ( VfL Osnabrßck ) Jean-Marie Plath ( FC Eilenburg ) Pascal Schmedemann ( Greifswalder FC ) | Robin Friedrich ( BSG Chemie Leipzig ) Berk İnaler ( SV Sandhausen ) Niklas Kastenhofer ( SV Babelsberg 03 ) Keno-Miguel Meyer ( Bremer SV ; Leihe) Joe-Joe Richardson (SV Sandhausen; Leihende) |
Trainerstab
⢠Stand: 20. Juni 2024
| Name | Funktion |
|---|---|
| Mark Zimmermann | Cheftrainer |
| AndrĂŠ Hainault | Co-Trainer |
| Benedikt Seipel | Co-Trainer |
| Norman Becker | Torwarttrainer |
| John Brandes | Athletiktrainer |
Zweite Mannschaft/Future Team U23
Die Reserve des Halleschen FC spielte bis 2014 in der SĂźdstaffel der fĂźnfklassigen Oberliga Nordost und danach bis zur AuflĂśsung 2015 in der Verbandsliga Sachsen-Anhalt. Bis 2014 war der ehemalige Bundesligaspieler Stefan Blank Trainer der 2. Mannschaft.
Nach dem Rßckzug der 2. Mannschaft aus der Verbandsliga setzte der Hallesche FC mit dem Future Team U23 auf die neu geschaffene Future League. In dieser erhalten Talente aus dem Nachwuchs-Leistungsbereich zusätzlich eine Plattform auf internationaler Ebene, um sich fßr den Profikader zu empfehlen. Die Spieltage wurden individuell erstellt, und die Spiele wurden zum Teil auf neutralen Plätzen ausgetragen. Neben dem HFC spielten auch Dynamo Dresden, Chemnitzer FC, Sparta Prag, Slovan Liberec und FK Teplice in der Future League.,cite-ref-27[27] Nachdem sich der Hallesche FC 2016 aus der Future League zurßckgezogen hatte, wurde das Projekt ein Jahr später komplett beendet.cite-ref-mz-web-974376-28-0[28]
Vor der Wiedervereinigung zählte die Reserve des HFC Chemie zu den stärksten Vertretungen in der Bezirksliga Halle. 1985 und 1986 gewann das Team den FDGB-Bezirkspokal und somit 1985/86 und 1986/87 am republikweiten Pokalwettbewerb teilgenommen. Den Titel des Bezirksligameisters gewann die HFC Chemie-Reserve 1969 und 1975. Dies war jeweils mit dem Aufstieg in die zweitklassige Liga des DDR-FuĂballs verbunden. 1975/76 gewann der HFC Chemie II sogar die Ligastaffel C, durfte aber aufgrund der ZugehĂśrigkeit der 1. Mannschaft zur DDR-Oberliga nicht an den Aufstiegsspielen zum Oberhaus teilnehmen. Zum Siegerteam gehĂśrten unter anderem Frank Enke, Holger Krostitz, Bernd Donau und Burkhard Pingel.
Im Zuge der Einfßhrung der Nachwuchsoberliga wurde die 2. Mannschaft im Sommer 1976 vorerst aufgelÜst und kam erst im Zuge der Neuauflage der Juniorenoberliga 1983 wieder in den regulären Ligenbetrieb. Insgesamt war die HFC-Reserve vor der Wende in fßnf Spielzeiten zweitklassig aktiv und verfßgt bei 124 ausgetragenen Partien in der Liga ßber ein deutlich positives Punktekonto (144:104).
FrauenfuĂball
Saisonstatistik der 1. Frauen ab 2000
Im Jahr 2000 trat die Regionalliga-Mannschaft des BVB Halle 93 dem Halleschen FC bei und spielte von der Saison 2000/01 bis zur Saison 2015/16 in der Regionalliga Nordost. In der laufenden Spielzeit 2015/16 wurde die Mannschaft aus dem Spielbetrieb zurĂźckgezogen und tritt seitdem nur noch auf Landesebene an.cite-ref-frauenrueck2016-29-0[29]
Auswahl bekannter Spieler
DDR-Nationalspieler
Folgende Spieler bestritten während ihrer Zeit beim HFC Chemie Länderspiele fßr die Nationalmannschaft der DDR:
⢠Bernd Bransch â 56 Länderspiele/1 Länderspieltor (insgesamt: 72/3)
⢠Klaus Urbanczyk â 34/0
⢠Werner Peter â 9/1
⢠Dariusz Wosz â 7/0
⢠Dieter Strozniak â 6/0
⢠GĂźnter Imhof â 2/0
⢠Helmut Stein â 2/0 (insgesamt: 22/3)
⢠Jens Adler â 1/0
⢠Erich Haase â 1/0
⢠Erhard Mosert â 1/0
⢠Frank Pastor â 1/0 (insgesamt: 7/0)
⢠Horst Walter â 1/0
⢠Manfred Vogel â 0/0 (2 Einsätze fĂźr die B-Nationalmannschaft und TorschĂźtzenkĂśnig der DDR-Oberliga 1974/75)
Gesamtdeutsche Nationalspieler
⢠Dariusz Wosz bestritt 1989/1990 7 Einsätze (0 Tore) fßr die DDR-Auswahl und kam zwischen 1997 und 2000 (17/1) fßr den DFB zum Einsatz.
⢠Marco Engelhardt bestritt 3 Einsätze (0 Tore) fßr die deutsche Nationalmannschaft, daneben fßr die deutsche U21 (4/2) und das DFB-Team 2006 (3/1)
Nationalspieler anderer Nationen
⢠Sjarhej Hozmanau â 31/2 fĂźr die Sowjetische Nationalmannschaft
⢠Patrick Mouaya â 13/0 fĂźr die Nationalmannschaft der Republik Kongo
⢠Timo Furuholm â 5/0 fĂźr die Finnische FuĂballnationalmannschaft
⢠Ivica BanoviÄ â 2/0 fĂźr die Kroatische FuĂballnationalmannschaft
⢠Hilal El-Helwe â 4/1 fĂźr die Libanesische FuĂballnationalmannschaft
Bundesligaspieler
Insgesamt 16 Spieler waren nach ihrer Zeit beim HFC (Chemie) in der 1. Bundesliga aktiv:
⢠Norbert Nachtweih â 325 Bundesligaspiele/46 Bundesligatore fĂźr Eintracht Frankfurt und den FC Bayern MĂźnchen
⢠Christian Tiffert â 194/11 fĂźr den VfB Stuttgart, den MSV Duisburg und den 1. FC Kaiserslautern
⢠Timo Lange â 165/13 fĂźr Hansa Rostock
⢠JĂźrgen Pahl â 152/0 fĂźr Eintracht Frankfurt
⢠Heiko Peschke â 67/5 fĂźr Bayer 05 Uerdingen
⢠Andreas Wagenhaus â 50/1 fĂźr Dynamo Dresden
⢠Frank SchĂśn â 12/0 fĂźr den FC Schalke 04
⢠JĂśrg Nowotny â 4/0 fĂźr Bayer 04 Leverkusen
Fanszene
Als sich die ersten groĂen Ultraszenen in Deutschland etablierten, entstand im Jahr 2000 die grĂśĂte Ultragruppierung in Halle, die Saalefront. Bekannt sind die Mitglieder nicht nur durch groĂe Pyroaktionen und ausgefallene Choreografien, sondern auch durch Gewalt gegen Fans anderer Vereine und Randale in Stadien der Gegner.cite-ref-30[30]cite-ref-31[31]
Fanfreundschaften
Fanfreundschaften pflegen die Hallenser Fans zu Anhängern des 1. FC Lokomotive Leipzig und des FC Rot-WeiĂ Erfurt.cite-ref-32[32] Die Freundschaft zu den Leipzigern ist eine der traditionsreichsten in ganz FuĂballdeutschland. Die enge Verbindung beider Clubs wurde im April 2018 mit groĂen und kreativen Choreografien in Halle bei einem Benefizspiel gefeiert. Zu dem Zeitpunkt existierte die Freundschaft offiziell seit 30 Jahren.cite-ref-33[33] Auch die Freundschaft nach Erfurt ist sehr eng und wurde wie die zu Lok 2018 zelebriert, als Chemie mit Ultras des RWE beim rivalisierenden Eintracht Braunschweig, dessen Fans eine Freundschaft mit Magdeburg pflegen, das ganze Stadion unter dem Motto âKein Weg ist lang mit einem Freund an der Seite â 15 Jahre Erfurt Halleâ in roten Rauch eindeckte.cite-ref-34[34] Besonders deutlich werden beide Freundschaften bei den bekannten Schlachtrufen âLok und Halle â nur Kaputteâ und âErfurt Halle â nur Kaputteâ sowie dem martialischen âErfurt, Leipzig, Halle â FuĂballkrawalleâ.
Rivalitäten
Die grĂśĂte Rivalität der Fans aus Halle besteht mit jenen des 1. FC Magdeburg aufgrund der Konkurrenzsituation der beiden Vereine innerhalb Sachsen-Anhalts und der bereits vorher bestehenden Rivalität zwischen Halle und Magdeburg.cite-ref-35[35] Ihren traurigen HĂśhepunkt fand die Rivalität im Oktober 2016, als ein Anhänger der Magdeburger Ultragruppierung Blue Generation aus einem fahrenden Zug stĂźrzte, in dem er zuvor in eine Auseinandersetzung mit Anhängern des HFC geraten war. Bisher ist nicht geklärt, wie sich der Vorfall konkret zugetragen hat.cite-ref-36[36] Seitdem boykottieren Teile beider Fanszenen das Sachsen-Anhalt-Derby.
AuĂerdem herrscht eine intensive Rivalität zu Carl Zeiss Jena und Chemie Leipzig, die sich in den regionalen und lokalen Rivalitäten von Rot-WeiĂ Erfurt und Lokomotive Leipzig begrĂźnden.
Literatur
⢠Hans-Jßrgen Greye: Rot wie Blut, weià wie Schnee⌠Der Hallesche FC in 40 Porträts. Mitteldeutscher Verlag, Halle/S. 2018, ISBN 978-3-96311-042-9.
⢠Hanns Leske: Enzyklopädie des DDR-FuĂballs. Verlag Die Werkstatt, GĂśttingen 2007, ISBN 978-3-89533-556-3, S. 353â355.
Weblinks
Commons
: Hallescher FC
â Sammlung von Bildern
⢠Hallescher FC
⢠Der Hallesche FC bei mz.de
Einzelnachweise
cite-note-mitglieder-11. Struktur und Gremien. Hallescher FC e. V., abgerufen am 11. Juni 2025.
cite-note-22. â Bertram Job: Halle gegen Eindhoven: Anpfiff mit 35-jähriger Verspätung. Spiegel Online, 28. April 2006, abgerufen am 12. August 2016.
cite-note-33. â Steffen Rohr: Inferno im âSeepferdchenâ. In: Kicker-Sportmagazin. Nr. 80, 2014, S. 94â95.
cite-note-44. â Daniel George: Personalentscheidung beim HFC: BĂśger ist ein Mann fĂźr die Zukunft. In: mz-web.de. Mitteldeutsche Zeitung, 18. Februar 2016, abgerufen am 19. Mai 2016.
cite-note-55. â Hallescher FC: Rico Schmitt lĂśst beim HFC Stefan BĂśger ab. In: mz-web.de. Mitteldeutsche Zeitung, 13. April 2016, abgerufen am 19. Mai 2016.
cite-note-66. â mz-web.de
cite-note-77. â HFC bestätigt: Torsten Ziegner ab Sommer neuer Trainer. In: liga3-online.de. Abgerufen am 28. März 2018.
cite-note-88. â HFC stellt Trainer Torsten Ziegner frei, hallescherfc.de, abgerufen am 25. Februar 2020.
cite-note-99. â Schnorrenberg und Ziebig Ăźbernehmen, hallescherfc.de, abgerufen am 26. September 2021.
cite-note-1010. â Ralf Minge wird Sportdirektor beim HFC, hallescherfc.de, abgerufen am 26. September 2021.
cite-note-1111. â Florian Schnorrenberg bleibt Trainer beim HFC, hallescherfc.de, abgerufen am 26. September 2021.
cite-note-1212. â "SpĂźrbare Verunsicherung der Mannschaft": Halle entlässt Schnorrenberg, kicker.de, abgerufen am 21. Dezember 2021
cite-note-1313. â HFC verpflichtet Trainer AndrĂŠ Meyer â Hallescher FC e. V. Hallescher FuĂball Club, Halle Fussball 3. Liga Sachsen-Anhalt. In: Hallescher FC e. V. 27. Dezember 2021, abgerufen am 27. Dezember 2021 (deutsch).
cite-note-1414. â Landespokal Wernigerode - HFC: Halle blamiert sich gegen Oberligist. Abgerufen am 9. April 2023.
cite-note-1515. â Mitgliederversammlung diskutiert strukturelle Weiterentwicklung â Hallescher FC e. V. Hallescher FuĂball Club, Halle Fussball 3. Liga Sachsen-Anhalt. In: Hallescher FC e. V. 15. Januar 2023, abgerufen am 10. April 2023 (deutsch).
cite-note-1616. â HFC entbindet AndrĂŠ Meyer von seinen Aufgaben â Hallescher FC e. V. Hallescher FuĂball Club, Halle Fussball 3. Liga Sachsen-Anhalt. In: Hallescher FC e. V. 31. Januar 2023, abgerufen am 10. April 2023 (deutsch).
cite-note-1717. â HFC verpflichtet Trainer Sreto Ristic â Hallescher FC e. V. Hallescher FuĂball Club, Halle Fussball 3. Liga Sachsen-Anhalt. In: Hallescher FC e. V. 12. Februar 2023, abgerufen am 10. April 2023 (deutsch).
cite-note-1818. â Thomas Sobotzik neuer Sportdirektor â Hallescher FC e. V. Hallescher FuĂball Club, Halle Fussball 3. Liga Sachsen-Anhalt. In: Hallescher FC e. V. 17. März 2023, abgerufen am 10. April 2023 (deutsch).
cite-note-1919. â Hallescher FC gewinnt den Landespokal gegen Wernigerode. In: stern.de. 3. Juni 2023, abgerufen am 5. Juni 2023.
cite-note-2020. â halleforum.de: Richtfest beim Erdgas Sportpark in Halle (Saale) (Memento vom 11. April 2011 im Internet Archive)
cite-note-2121. â HFC-Mannschaften bis heute. In: hallescherfc.de. Hallescher FC, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 24. September 2015; abgerufen am 22. August 2015.
cite-note-221. LEUCHTTURM IM OSTEN: PUMA WIRD NEUER HFC-AUSRĂSTER. In: hallescherfc.de. Hallescher FC, 11. Mai 2015, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 24. September 2015; abgerufen am 22. August 2015.
cite-note-232. HFC präsentiert neuen Trikotsponsor und erhÜht Etat, liga3-online.de, abgerufen am 23. Mai 2019.
cite-note-243. Sportwetten Sponsoring - Geschichte + Saison 2023/2024. Abgerufen am 24. Januar 2024 (deutsch).
cite-note-254. Fabian WĂślfling: Das zahlt Halloren dem HFC auch im Abstiegsfall. In: Mitteldeutsche Zeitung. 12. April 2024, abgerufen am 12. Juni 2025.
cite-note-2626. â Hallescher FC - Vereinsprofil. Abgerufen am 26. November 2025.
cite-note-2727. â FUTURE LEAGUE: HFC-TALENTE STARTEN BEI SPARTA PRAG. Offizielle Website des Halleschen FC, 9. Juli 2015, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 11. Juli 2015; abgerufen am 9. Juli 2015.
cite-note-mz-web-974376-2828. â Andreas Mann: Future League: Wieso der HFC-Nachwuchs ohne Zukunft ist. In: mz-web.de. 29. April 2016, abgerufen am 12. Juni 2019.
cite-note-frauenrueck2016-2929. â Daniel George: Der Hallesche FC meldet sein HFC-Frauenteam mitten in der Saison ab. In: Mitteldeutsche Zeitung. 18. März 2016, abgerufen am 20. November 2024.
cite-note-3030. â Homepage der Saalefront, saalefront.de
cite-note-3131. â Die Fanszene des Halleschen FC. Absatz âGrĂźndungszeit und Namensgebungâ. In: nullsechs.de. Abgerufen am 11. November 2022.
cite-note-3232. â Fanfreundschaft Erfurt lädt HFC-Fans zu gemeinsamen Marsch, mz-web.de, abgerufen am 4. September 2018.
cite-note-3333. â Kurven des Ostens: Hallescher FC 4:2 1. FC Lokomotive Leipzig 11.04.2018 | Choreos & Support. Abgerufen am 7. Januar 2019.
cite-note-3434. â Hallescher FC: Verein droht nach Pyro-Irrsinn nächste Strafe. Abgerufen am 7. Januar 2019.
cite-note-3535. â Prestigederby ohne Tradition? â FuĂballrivalität zwischen Halle und Magdeburg, kulturfalter.de, abgerufen am 4. September 2018.
cite-note-3636. â Warum starb Hannes?, zeit.de, abgerufen am 4. September 2018.
cite-note-3737. â Mitteldeutsche Zeitung: Eklat beim Pokal-Derby in Halle: HFC siegt nach Fan-Fahnen-Raub. Abgerufen am 20. Juli 2025.